Sonntag, 25. September 2016

Redwoods National Park



Als einer der ersten Stopps in California stand der Redwood-Nationalpark auf unserer Liste. Wir fuhren kleine Sträßchen, welche direkt durch die Wälder mit den riesigen Bäumen führten. Wir wanderten, fotografierten und umarmten einige Mammutbäume… Am - ,als wir gerade auf der Suche nach einem Schlafplatz waren, begegneten wir einem älteren Fahrradfahrer auf einem Parkplatz, welcher dort mit einem Bier pausierte. Wir kamen ins Gespräch und nach einer Weile gesellte sich ein Rucksackreisender aus Oakland, San Francisco zu uns. Dugan, der Fahrradfahrer, wurde am Vorabend ausgeraubt und Seth ernährte sich hauptsächlich von Haferbrei… So beschlossen wir die beiden auf ein Abendessen einzuladen. Wir hängten ein Schild (Motorschaden, holen es morgen früh ab) in die Windschutzscheibe, da natürlich das Parken über Nacht verboten war, und errichteten unser kleines Camp etwas entfernt an einem kleinen Fluss. Was für ein cooler Abend…

in den Redwoods

dicker Baum

noch ein dicker Baum...

Avenue of the Giants

Wir und Seth und Dugan

unser kleines Camp

Donnerstag, 22. September 2016

Westküste

In der letzten Woche bahnten wir uns den Weg Richtung Süden. Unsere Reiseroute schlängelte sich an der Küste von Washington und Oregon entlang, was und fast immer eine wunderschöne Aussicht bescherte. Wir verbrachten die meisten Nächte mit campen, somit konnten wir manchmal direkt am Strand schlafen. Leider hatten wir auch ein paar regnerische Tage dazwischen, was uns  dann auch  mal ins Motel getrieben hat. Wir hatten jedoch rechtzeitig mit dem  überqueren der Grenze nach Californien das gute Wetter, besser gesagt den Sommer zurück. Mit Temperaturen bis über 40°C kann man sich nicht beschweren (oder doch?...).

Im Regenwald
Camping direkt am Meer
Top Sonnenuntergang
Die Küste
Wir haben Wale gesehen
Noch mehr Küste
Auf der suche nach  einem Seestern
Da haben wir den Seestern gefunden
Pelikane
Seehunde
Super Wetter
Kochen im Motel

Mittwoch, 14. September 2016

Forks

Als damals begeisterte Twilight Leserin (zumindestens der ersten zwei Teile) mussten wir uns natürlich die Stadt Forks in Washington anschauen. In dieser spielt sich nämlich das Geschehen hab. Wir erwarteten eine regnerische, nebelige Stadt mit einem Hype um die Vampirgeschichte. Was uns aber tatsächlich erwartete war eine nicht allzu hübsche Stadt in strahlendem Sonnenschein mit sehr wenigen Vampiren... Die etwas beschämte Dame im Besucher Center gestand das nicht mal die Filme hier gedreht wurden, sondern in Oregon und in Kanada.

Also nix wie weiter. 
Wir stoppten am Ruby Beach - ein schöner Sandstrand überflutet mit riesigem Treibholz und mit coolen Steinformationen - wesentlich interessanter als Forks.
Forks
Treibholz am Strand
Sandstrand
Baum

Sonntag, 11. September 2016

Campen in den USA



Kurz nach der Grenze änderte sich auch recht schnell die Landschaft. Vom grünen Kanada fuhren wir in die eher gelblichen und sehr ausgetrockneten Staats. Wir hatten uns ein in vorhinein ein paar kostengünstige Camping Möglichkeiten herausgesucht. Diese erwiesen sich jedoch als nicht unser Geschmack. Wir wollten dann doch nicht auf irgendwelchen Wendeplattformen übernachten. Auch die Angeschriebenen Campingplätze waren so schlecht ausgeschildert, dass wir sie nicht finden konnten. Zumindest mal der erste. Wir fuhren an diesem Tag  noch eine gute Weile und stellten unser Zelt schlussendlich in einem  kleinen Park ab.  Ob Zelten dort wirklich erlaubt war wussten wir nicht, wir brachen einfach am nächsten Morgen früh auf und fuhren weiter. An diesem Tag ging es  für uns bis nach Olympia und dann auf den Highway 101, den wir die nächsten Wochen bis  nach California folgen wollen. Wir fanden für diese Nacht einen Richtigen Zeltplatz, welcher jedoch ein gutes  Stück vom Highway weg war. Die Amies mögen es wohl, Ihre Campingplätze zu verstecken.

Frühstück am Highway

Freitag, 9. September 2016

Calgary und dann in die USA...

An unserem Airbnb platz angekommen, bemerkten wir das unsere Batterie zu kochen schien. Aus Angst dass diese im Auto explodieren könnte, bauten wir sie vorsichtshalber ganz aus. Nachdem sie morgens wieder eingebaut war, sprang das Auto nicht mehr an - also jemanden suchen der uns Starthilfe gab und ne neue Batterie kaufen gehen... Nachdem wir diese auf dem Parkplatz eingebaut hatten ging's endlich zum Cowboystiefel shoppen (das wollten wir uns nämlich beide nach dem Treeplanten gönnen). Nachdem Martin bereits sein Paar in Grande Prarie gefunden hatte fand ich meines endlich in Calgary... Jihaaa...

Nach zwei Nächten in einem richtigen Bett gings mal wieder ab zum Campen an einen süßen kleinen Fluss im Süden von British Columbia mit Sicht auf die Rocky Mountains. Dort gefiel es uns so sehr, dass wir zwei Nächte dort blieben. In dem nicht weit entfernten Städtchen ließen wir in einem Versicherungsbüro unsere Autoversicherung verlängern und dekten uns mit Lebensmitteln ein. Dann ging's ab in die USA. An der Grenze erwartete uns der netteste Grenzbeamte ever! Auf die Antwort das wir eine Flasche Gin und eine Flasche Baileys mit uns führten, fragte er warum denn zwei Deutsche mit einem Britischen und einem Irischen Getränk reisten - rutschte mir heraus, dass das Bier hier nicht so gut sei... Er lachte (zum Glück)...

Unser Platz

Mittwoch, 7. September 2016

Beaver Boardwalk in Hinton



Nach zwei Wochen leben in einer süßen kleinen Hütte, versteckt bei Caty und Gord auf dem Grundstück brachen wir wieder auf. Auf unserem Plan stand Cowboy Stiefel zu kaufen. Wir führen also in Richtung Calgary. Am ersten Tag schafften wir es aber nur von Goodfare bis Hinton, dort stellten wir unser Zelt auf einem kleinen Campingplatz auf. Als die Abenddämmerung einsetze, machten wir uns auf den Weg zum Beaverboardwalk. Dort kann man auf einem riesigen System aus Stegen über eine Art Sumpflandschaft wandern. In mitten liegt ein Bieber Damm, an dem in den frühen Abendsunden die Bieber beim Arbeiten beobachtet werden können. Wir hatten dieses Mal Glück und sahen einen.
Am nächsten Tag führen wir weiter nach Calgary, machten aber noch einen kurzen Stopp bei Presto, dem blinden Pferd von unseren ersten Helpx Platz. Er wurde mittlerweile gerettet und lebt jetzt dank uns auf einer Pferdefarm für gerettete Pferde. Das abgehungerte Pferd sieht mittlerweile wieder richtig wohl ernährt aus. Am selben Tag schafften wir es noch bis Calgary. Für diese Nacht entschieden wir uns jedoch für einen AirBNB Platz. In der Stadt zu Campen ist dann doch etwas  schwer.

Wir
Der Bieber