Samstag, 29. Oktober 2016

Volle Kraft voraus!...

Nach ein paar Nächten in Portland, machten wir uns auf nach Seattle. Dort wollten wir uns eigentlich am Wochenende unter das bunt verkleidete Halloween - Party Folk  mischen...

Doch unser Auto hatte andere Pläne für Halloween...

Kurz nachdem wir Portland verlassen hatten und wir nach einem kurzen Kaffeestopp wieder auf dem Highway in Richtung Seattle waren, wollte das Auto nicht mehr hoch schalten. Soffort verließen wir den Highway um erfolglos nach der Ursache zu suchen...
Unser einziges Problem war jedoch nicht nur, dass unsere neue Höchstgedchwindigkeit zwischen 30 - 40 km/h lag, sondern auch das der Rückwärtsgang streickte...
Umständlich machten wir uns auf die Suche nach einer Werkstatt. Am Samstagmittag in einem kleinen Kaff eine eher aussichtslose Situation. Schließlich fanden wir einen Mechaniker, welcher eigentlich gerade den Feierabend eingeläutet hatte, und schilderten ihm unser Problem. Seine Diagnose war niederschmetternd und ließ unseren Plan, das Auto in den kommenden Wochen verkaufen zu wollen, wie eine Seifenblase zerplatzen... Er meinte das sobald sich der Rückwärtsgang verabschiedet hatte ein schwerwiegender und irreperabler Getriebeschaden vorliegt. Nun zum nächsten Problem - unser Besuchervisum für Amerika lief in weniger als vier Tagen aus und wir hatten immernoch knappe 500km bis zur kanadischen Grenze vor uns und das mit einem bis unters Dach vollgsstopften Auto mit Getriebeschaden. Wir sahen keine andere Möglichkeit als uns für die Risikovariante zu entscheiden - Hinterlandsstrassen im Schneckentempo, mit Warnblinker bis nach Vancouver, hoffentlich ohne liegen bleiben oder Strafzettel...

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Langsam, aber sicher in Richtung Zuhause…



Von Los Angeles ging’s an der Küste entlang gen Norden. An einem Strand sahen wir eine Walflosse, Seeotter und sogar Delfine – von denen wir nicht mal wussten dass die es hier gibt. Die meiste Zeit fuhren wir durch strömenden Regen, was das Campen auch recht unmöglich machte… So ging es wieder über die Golden Gate Bridge und nochmal durch die Redwoods. Im Moment befinden wir uns gerade auf dem Weg nach Portland. Anschließend geht’s nach Seattle und dann nach Vancouver. Dort beginnt dann der spaßige Teil – Auto verkaufen…
Wir freuen uns schon riesig auf zu Hause und darauf euch bald alle wieder zu sehen!

Seeotter
Elefanten Robbe
faulenzen...
"Sau"Haufen

Sonntag, 23. Oktober 2016

Los Angles



In Los Angeles kamen wir wieder mal in einem AirBNB unter, welches in einem Vorort von Los Angeles liegt. Mit der S-Bahn machten wir uns also auf den Weg um den „Walk of Fame“ zu erkunden. Wir stiefelten über die von Sternen und Touristen überfüllten Gehsteige. Alle zehn Meter wollte uns ein anderer Verkäufer eine Bus-Tour andrehen. Wir machten uns einen Spaß daran und handelten die Preise etwas herunter, waren aber eigentlich gar nie an einer Tour interessiert. Nach gefühlten 23 Angeboten für Bustouren kam ein Nett gekleideter Mann auf uns zu und startete mit „Ich weil keine Bus-Touren verkaufen“. Wir waren zuerst froh und lausten interessiert was für ein Superangebot er uns nun andrehen möchte. Er schwallte etwas von einem kostenlosen Persönlichkeitstest auf Melissa ein. Nach wenigen Sekunden realisierten wir jedoch das wir vor  einem Scientology Gebäude standen und machten uns schnell aus dem Staub.

Am nächsten Tag fuhren wir etwas durch die Stadt und besichtigten sie Sehenswürdigkeiten die auf dem Flyern standen, welchen uns die Bus-Tourenverkäufer am Vortag in die Hände gedrückt hatten. Erst ging es ans Hollywood Sign, dann an den Sunset Strip, anschließend einen kleinen Abstecher durch Beverly Hills, vorbei an Michael Jackson’s Haus (informierte uns einer der Tour Busse, welcher vor uns fuhr) und anschießend noch an den Rodeo Drive. Das war uns dann auch erst mal genug mit Sightseeing. Wir verbrachten die restliche Zeit mit spaßigerem (Essen gehen und Geld ausgeben).

Walk of Fame
sooo viele Sterne - und Touris...
Hollywood Sign

Donnerstag, 20. Oktober 2016

San Diego



Nach der nicht sonderlich erholsamen Generator-Nacht, gönnten wir uns eine Nacht in einem Motel. Am darauffolgenden Tag sichteten wir zum ersten Mal Kakteen wie man sie sich in der Wüste so vorstellt – ziemlich cool. Wir kauften Datteln von einem lokalen Dattelfarmer (köstlich…) und verspeisten den „weltberühmten“ Apfelkuchen in einem touristischen kleinen Städtchen namens Julian – unsere Mamas und Omas kriegen den aber definitiv besser hin!
In San Diego angekommen, feierten wir das erreichen unseres Reiseziels in einem Restaurant namens „Kaiserhof“. Ja, richtig, deutsches Essen. Wir bestellten Schweizer Wurstsalat und Maultaschen, und man konnte es durchaus als deutsches Essen bezeichnen. Auch das Bier war gut, hihi. Einzig und allein, die Musik im Gastraum war übertrieben. Den ganzen Abend wurde Bierzelt-Humta-Humtata-Musik gespielt. Als ich die Bedienungen fragte, ob sie das jeden Tag hören müssten, nickten sie nur wehleidig…
An einem Tag erkundeten wir eine Mall in Downtown und am nächsten den schweineteuren San Diego Zoo. Einige Zeit verbrachten wir in unserem Hotelzimmer – endlich mal ein richtiges, bequemes Bett, eine Dusche und richtige Handtücher (was man doch plötzlich als Luxus zu schätzen weiß…)

Kaktus :)
Wüste
Panda im Zoo
Mittagschläfchen...
Mittagessen
Zebrapopo
Flamingos
Robbe - nicht im Zoo!